Neben der üblichen Nutzung einer bestimmten Anzahl an Feldern gibt es auch die Möglichkeit, einen Lottoschein in Form eines Systemtipps zu spielen. Dabei handelt es sich um einen Tipp mit mehr als nur 6 Gewinnzahlen. Beim sogenannten Vollsystem werden dabei alle Kombinationen gewertet, die sich aus diesen Zahlen kombinieren lassen. Im Kontrast dazu steht das Teilsystem. Hierbei wird eine bestimmte Anzahl an Zahlen getippt, wobei hier jedoch nicht alle möglichen Zahlenkombinationen gewertet werden. Welche Spielmöglichkeiten bietet ein Teilsystemschein? Die Möglichkeiten, die beim Teilsystem gewählt werden können, sind 10 aus 30, 12 aus 22, 11 aus 66 und 12 aus 132. Die jeweils erste Zahl dieser Kombinationen steht dabei für die Anzahl der getippten Zahlen, beispielsweise werden für einen Teilsystemschein 10 aus 30 10 der 49 möglichen Zahlen benötigt. Die zweite Zahl steht für die Lottofelder, die mit diesen Zahlen bespielt werden. Das bedeutet also konkret, dass bei 10 aus 30 mit zehn Zahlen 30 verschiedene Zahlenkombinationen generiert werden, die dann tatsächlich auf dem Lottoschein gespielt werden. Zusätzliche Angaben beim Ausfüllen des Scheins Zusätzlich zur Auswahl des Systems selbst muss festgelegt werden, welche Ziehung gespielt werden soll. Es kann sich hierbei entsprechend um die Mittwochsziehung, die Samstagsziehung oder gleich beide Möglichkeiten handeln. Darüber hinaus kann über den Tippschein auch festgelegt werden, über welchen Zeitraum der Systemtipp gespielt werden soll. Entweder kann es sich hierbei um eine Woche, also ein einmaliges Spiel, zwei, drei oder vier Wochen handeln. Der Tippschein ist dann automatisch gültig für die entsprechenden Ziehungen, die in diesem Zeitraum stattfinden. Soll darüber hinaus ein noch längerer Zeitraum gewählt werden, ist es auch möglich, den Tippschein als Dauerwette anzulegen, sodass er immer gespielt wird, bis die Kündigung durch den Spieler erfolgt.

   
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